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Regional genießen in der Löwenstadt

Von Slowfood über saisonale Küche bis hin zu Kuchen wie von Oma: Wer in der Löwenstadt nach Möglichkeiten sucht, regional und lecker Essen zu gehen, hat eine große Auswahl. Wenn ich ein Restaurant besuche, freue ich mich immer, wenn ich weiß, woher die Lebensmittel auf meinem Teller kommen. Ob aus regionalem Anbau oder Fairem Handel: Hinter jedem Produkt stecken Menschen, die es anbauen und verarbeiten, und Transportwege, die die Produkte schon zurückgelegt haben. Um ein größeres Bewusstsein für Lieferketten und Produktionsbedingungen zu schaffen, initiiert der Verein „Fair in Braunschweig“ seit einiger Zeit einmal im Jahr die Faire Woche in der Löwenstadt.

Doch auch in den restlichen Wochen des Jahres können Sie beim Einkaufen und Essen gehen die Maßstäbe des Fairen Handels im Hinterkopf behalten – und so zu einem verantwortungsbewussten Konsum in der Löwenstadt beitragen. Weil Verantwortung vor Ort beginnt, möchte ich Ihnen hier einige der Cafés und Restaurants vorstellen, die ebenfalls Wert auf regionale und fair gehandelte Produkte legen:

Fairer Kaffee in der Löwenstadt

Im Café BRUNS gibt es fairen Kaffee von der Kaffeerösterei Leogold. Foto: BSM

Besonders in Bezug auf Kaffee sind Ihnen sicherlich die Fairtrade-Siegel bekannt. Nicht nur im Supermarkt, sondern auch beim Café-Besuch lohnt es sich, auf dieses Siegel zu achten. So finden Sie zum Beispiel in der makery im Magniviertel neben Omis Apfelkuchen und All-Day-Breakfast eine große Auswahl fairer Produkte: Weil die beiden Inhaberinnen großen Wert auf die Herkunft ihrer Speisen und Getränke legen, gibt es hier Wasser von Viva con AguaLemonaid und Kaffee von Coffee Circle. Woher die Produkte kommen und warum sich die beiden Inhaberinnen für sie entschieden haben, erklärt die umfangreiche Speisekarte.

Eine weitere Adresse für guten fair gehandelten Kaffee ist das Café BRUNS in der Südstraße. Hier bekommen Sie Kaffee der Braunschweiger Kaffeerösterei Leogold, die selbst großen Wert auf faire Bedingungen im Kaffeehandel legt. Frisch aus der Region bezieht auch das Café Lüttes seine Zutaten – von Kaffeebohnen aus Hildesheim über Flaschenbier aus Fallersleben bis hin zu Gemüse aus Vechelde.

Regional und saisonal Essen gehen

Das Brodocz legt Wert auf regionale Bio-Produkte. Foto: Brodocz

Eine gute Möglichkeit, die Transportwege für Lebensmittel möglichst klein zu halten, ist das Kochen mit regionalen und saisonalen Produkten: Erdbeeren und Spargel im Frühsommer, Kürbis und Birnen im Herbst, deftiger Braunkohl im Winter … Diese Philosophie verfolgt auch das Brodocz in der Innenstadt. Ob arabisch, indisch, asiatisch, deutsch oder italienisch – Im Brodocz bekommen Sie Gerichte aus Bio-Zutaten mit Geschmackseinflüssen aus der ganzen Welt.

Saisonale Küche gibt es auch beim kleinen Vegetarier in der Nähe des Magniviertels. Und wie der Name schon verrät, werden Sie hier kein Fleisch auf der Speisekarte finden. Dafür bekommen Sie täglich frisch zubereitete vegane und vegetarische Gerichte, deren Zutaten von regionalen Produzent:innen stammen.

Verantwortungsbewusst einkaufen

Frisches Obst und Gemüse gibt es jeden Mittwoch und Samstag auf dem Wochenmarkt auf dem Altstadtmarkt. Foto: BSM

Und wenn Sie lieber selbst mit frischen regionalen Lebensmitteln kochen, dann empfehle ich Ihnen, mal wieder einen Besuch auf dem Wochenmarkt einzuplanen. Ich freue mich jedes Mal aufs Neue, über den Markt zu schlendern und anhand des Angebots zu merken, wie sich die Jahreszeiten ändern. Ich glaube, ich habe beim letzten Mal sogar schon wieder frische Maiskolben entdeckt …

Wenn Sie sich noch weiter mit dem Thema „Fairer Handel“ beschäftigen möchten, dann werfen Sie einen Blick in das Programm der diesjährigen Fairen Woche. Bei verschiedenen Veranstaltungen und Aktionen wird das Thema vom 10. bis zum 26. September aus ganz verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Titelbild: Auch die makery legt großen Wert auf fair gehandelte Produkte. Foto: BSM

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