… denn sie wissen, was sie tun

Das Schöne an der Löwenstadt sind die kurzen Wege: Viele Sehenswürdigkeiten wie der historische Burgplatz oder der schöne Kohlmarkt, leckere Bistros, Cafés und Restaurants sowie zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten sind von meinem Büro nicht weit entfernt. Die Dean’s Drink Factory kann sich nahtlos in die Aufzählung einreihen. Keine fünf Minuten vom Kohlmarkt entfernt, gehört das Dean’s, wie eingeschworene Fans die Bar nennen, eigentlich schon länger zum beliebten Anlaufpunkt für Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer. Seit 2011 gibt es das Dean’s, bis Juli 2018 firmierte es als Dean´s Nightbar. Damals konnten die Gäste im Innenbereich noch rauchen, viele kannten die Besitzer persönlich. „Als wir hier damals anfingen, sprach sich das unter unseren Freunden schnell rum. Dann kamen Freunde der Freunde und so weiter, der Laden war dadurch immer gut besucht“, meint Inhaber Nikolas Petrek, einer der beiden Hauptverantwortlichen der Bar. Zusammen mit Betriebsleiter Frank Hegele ist er seit 2012 für die Besucherinnen und Besucher da. Bis Ende Juli 2018 bestand die Dean’s Nightbar – dann wurde umgebaut und neu gedacht und im Dezember 2018 die Dean´s Drink Factory eröffnet.

Blickfang: Der Tresen zieht die Blicke der Besucherinnen und Besucher auf sich. Foto: Dean´s Drink Factory

Blickfang: Der Tresen zieht die Blicke der Besucherinnen und Besucher auf sich. Foto: Dean´s Drink Factory

Zum Großen und Ganzen gehört in diesem Zusammenhang auch das soldekk, das den Braunschweigerinnen und Braunschweigern seit 2017 als Dachterrassen-Bar in der warmen Jahreszeit dient und sich großer Beliebtheit erfreut. Nikolas Petrek und Frank Hegele sind für beide Etablissements verantwortlich und stellten fest, dass sich die Kundschaften unterschieden: „Nach gut sieben Jahren waren wir der Meinung, dass die Dean´s Nightbar ein neues Konzept vertragen könnte. So wie wir hat sich auch unsere Kundschaft weiterentwickelt. Anfangs kamen unsere Freunde in die Bar und haben mit uns zusammen gefeiert, mittlerweile kommen aber immer mehr jüngere Leute dazu und unsere Gäste der ersten Stunde orientieren sich nach ‚oben‘ aufs soldekk, wo es weniger um Party, dafür mehr um Genuss geht. Wenn die Bar sich trotz neuer Gäste nie verändert, verliert sie an Glaubwürdigkeit“, ist Nikolas Petrek überzeugt.

Innenraum mit industriellem Charme

Das neue Konzept ist ein Brückenschlag zwischen soldekk und der alten Nightbar: Die Drink Factory ist rauchfrei und hat – ebenso wie das soldekk – das besondere Etwas. „Das Besondere am soldekk war immer das Naturerlebnis, zusammen mit dem Ausblick und das alles mitten in der Stadt, leider ist das aber auch saisonal abhängig vom Wetter. Mit der Bar wollten wir einen Raum erschaffen, der ebenfalls besonders ist und der seinen Gästen mit Cocktails, guten Drinks und deren Zubereitung Unterhaltung bietet“, meint Nikolas Petrek.

Für gute Drinks sind ausgesuchte Zutaten wichtig. Foto: Dean´s Drink Factory

Für gute Drinks sind ausgesuchte Zutaten wichtig. Foto: Dean´s Drink Factory

Beim Betreten des Innenraums fällt sofort der neue Tresen ins Auge, komplett eichenholzvertäfelt, klassisch, aber nicht altbacken. Zentral positioniert lenkt er die Blicke der Gäste auf sich, jeder Gast, der den Raum betritt, sieht mit dem ersten Blick das Herzstück der Bar. Dazu gesellen sich noch neue Tische mit Messingplatten und Geländer aus Schwarzstahl. Der Innenraum ist verklinkert und bewusst industriell gehalten, der Beiname der Factory trifft also nicht nur auf die selbstgemachten Drinks zu. Im Prinzip ist hier alles neu, kein Stein blieb auf dem anderen, mit dem Umbau wurde auch in besseren Schallschutz investiert, damit hier ausgelassen gefeiert werden kann. Der Tresen stellt den zentralen Mittelpunkt dar, die Besucherinnen und Besucher sollen sehen, wie ihre Drinks gemacht werden. „Einige Cocktails werden mit Feuer gemacht, andere werden besonders geshakt. Wir haben spezielle Maschinen angeschafft, damit die Drinks und ihre Zutaten spektakulärer sind als zuvor“, berichtet mir Nikolas Petrek.

Zeitlose Klassiker und neue Ideen

Hier "trinkt" das Auge mit. Foto: Dean´s Drink Factory

Hier „trinkt“ das Auge mit. Foto: Dean´s Drink Factory

Darauf legen sie hier besonderen Wert: Cocktails. Gleich die ersten drei genannten Cocktails, die Frank Hegele aufzählt, lassen mein Herz als Cocktailfan höherschlagen: Old Fashioned, Manhattan und Negroni sind zeitlose Klassiker der Cocktailszene und treffen auch bei den Besucherinnen und Besuchern auf hohe Zustimmung. Nikolas Petrek und Frank Hegele haben noch einen weiteren Klassiker im Repertoire, die Sours haben es ihnen hier aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten angetan. „Die Sours als klassische Drinks rücken gerade wieder mehr in den Fokus. Das Schöne ist, dass wir den jeweiligen Sour für unseren Gast individuell zubereiten können, je nach Vorliebe mal süßer, herber oder auch rauchiger“, berichtet Frank Hegele zufrieden. Zum regulären Angebot der Karte kommt monatlich ein eigens kreierter Drink dazu, bei dem Nikolas Petrek und Frank Hegele Zutaten ausprobieren, die in klassischen Cocktailkarten eher weniger auftauchen wie zum Beispiel Rosmarin.

Über die Dean´s Drink Factory wacht der Vorzeigerebell aus den 50er-Jahren und Namenspatron James Dean, ein großes Porträt von ihm hängt gut sichtbar für alle im Innenbereich. Hier kann ich mir gut vorstellen, wie sich die Schauspielikone nach einem harten Drehtag am Set noch einen sauber gemixten Drink an der Theke in „seiner“ Drink Factory gönnt.

Informationen

Dean´s Drink Factory
Südstraße 31 , 38100 Braunschweig

Öffnungszeiten
Donnerstag 18:00 – 01:00 Uhr
Freitag 18:00 – 03:00 Uhr
Samstag 18:00 – 03:00 Uhr

Zusätzlich findet jeden 3. Donnerstag im Monat After Work ab 18:00 Uhr statt.

Titelbild: Die Schauspielikone James Dean war Namensgeber der Dean´s Drink Factory. Foto: BSM

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