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Ein Garten im Sommer

Frank Kappelmann und Jane Schäfer wissen, worauf es bei der Gartengestaltung ankommt. Foto: BSM

Frank Kappelmann und Jane Schäfer wissen, worauf es bei der Gartengestaltung ankommt. Foto: BSM

Auf dem Kohlmarkt entsteht für drei Wochen der sommerstadtgarten. Vom 28. Juli bis 20. August haben Groß und Klein die Möglichkeit, verschiedene Büsche und Stauden zu bestaunen sowie an bunten Blumen und duftenden Kräutern zu schnuppern. Ein Rückzugsort für alle, die keinen eigenen Garten haben. Doch wie entsteht solch eine grüne Oase mitten auf einem innerstädtischen Platz? Frank Kappelmann, Inhaber der Geitelder Baumschule, hat mit seinem Team den sommerstadtgarten entworfen und erzählt gemeinsam mit seiner Kollegin Jane Schäfer, wie aus einer Idee ein Garten entstanden ist.

„Wir wollten einen Garten gestalten, der viele Menschen anspricht. Wichtig war uns aber auch die Spielecke für die Kinder, Blumen und Pflanzen sind ja doch eher etwas für Erwachsene“, sagt Frank Kappelmann. Damit war der erste Bereich des Gartens bereits gesetzt – eine Sandspielecke für Kinder. „Eine Herausforderung war es“, so erzählt er weiter, „auf engem Raum viele Pflanzen zu präsentieren und einen einladenden Garten zu gestalten. Die Grundidee ist, dass man um den Garten herumgehen kann und immer wieder andere Perspektiven erhält. Hierzu zählt auch die sinnvolle Anordnung der Blumen.“

Wichtig ist es dem Team der Geitelder Baumschule, Pflanzen zu präsentieren, die in Deutschland heimisch sind und sich den klimatischen Bedingungen angepasst haben. „Diese Pflanzen können ohne großen Aufwand in Deutschland überleben“, weiß Jane Schäfer. „Von einer Blume, die ich im Asien-Urlaub gesehen habe, werde ich zu Hause vermutlich nicht allzu lange etwas haben. Hier bei uns gibt es so eine große Pflanzenvielfalt und einen Ausschnitt daraus möchten wir zeigen.“ Wer nun denkt, dass er in Deutschland bestimmt die meisten Pflanzen schon einmal gesehen hat, der kann sich im sommerstadtgarten bestimmt eines Besseren belehren lassen. Nicht nur Hortensien, Thymian und Chinaschilf zieren die grüne Oase, auch Pflanzen wie der Etagenschneeball, das Purpurglöckchen oder die Indianernessel zeigen sich hoffentlich von ihrer schönsten Seite. Welche Pflanzen am Ende tatsächlich im sommerstadtgarten landen, das kann Frank Kappelmann noch nicht mit Gewissheit sagen: „Wir haben natürlich schon eine Liste mit Pflanzen vorbereitet, die wir gerne präsentieren möchten. Aber vier Wochen vorher weiß ich noch nicht, wie sich die Pflanzen bis zum Beginn des Stadtgartens entwickeln.“

Jane Schäfer und Frank Kappelmann prüfen die Qualität eines Nadelbaums. Foto: BSM

Jane Schäfer und Frank Kappelmann prüfen die Qualität eines Nadelbaums. Foto: BSM

Damit man nach dem Besuch des sommerstadtgarten nicht noch umständlich recherchieren muss, welche Pflanze nun die mit den schönen pinken Blüten ist, werden die Pflanzen im sommerstadtgarten etikettiert. Zudem liegen Pflanzlisten bereit, auf denen die Besucher ihre Lieblinge gleich vermerken können.

Zu guter Letzt hat der sommerstadtgarten eine Rasen- und Sandfläche. „Rasen gehört einfach in fast jeden Garten“, weiß der Fachmann. Er ist nicht nur ein Ruhepunkt für das Auge zwischen den verschiedenen Pflanzen, er ist schlichtweg auch eine Sitzfläche. Der Sand lädt dazu ein, die Füße nach einem ausgedehnten Stadtbummel im Sand zu vergraben und sich im Sonnenstuhl ein kühles Getränk zu gönnen.

Neben der Präsentation von Pflanzen dient eine im sommerstadtgarten integrierte Bühne an den Wochenenden als Ort für verschiedene Veranstaltungen. Weitere Informationen hierzu gibt’s unter www.braunschweig.de/sommerstadtgarten.

Informationen:

Geitelder Baumschule
Pothof 3
38122 Braunschweig-Geitelde

Telefon: 05300-1604
www.geitelder-baumschule.de

Beitragsbild: Darf es noch eine Rose sein? Foto: BSM

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