Ab in die Region 4.0: Natur pur

Gehören Sie auch zu der Sorte Mensch, die es bei den ersten wärmeren Temperaturen drinnen einfach nicht mehr aushält und unbedingt raus in die Natur muss? Okay, nach dem unerwartet kalten Winterwetter, das uns Petrus im März noch einmal geschickt hat, geht es wahrscheinlich jedem so. Außerdem stehen die Osterfeiertage vor der Tür – was gibt es da Besseres, als den Schoko-Osterhasen und das leckere Essen bei einem Ausflug in die Umgebung gleich wieder abzutrainieren? Aus diesem Grund stelle ich Ihnen heute einige Vorschläge für Unternehmungen vor, die Ostereiersucherinnen und -suchern jeden Alters Spaß machen.

Wald-Erlebnis-Pfad Zweidorfer Holz

Bildung an der frischen Luft auf dem Wald-Erlebnis-Pfad Zweidorfer Holz. Foto: Walderlebnispfad

Bildung an der frischen Luft auf dem Wald-Erlebnis-Pfad Zweidorfer Holz. Foto: Walderlebnispfad

Während meiner Kindheit habe ich nahezu jeden Samstag im Wald verbracht. Mein Vater, ein großer Wald- und Holzfan, hat meiner Schwester und mir viel über Bäume, Waldpflege, Wildtiere und Co. beigebracht, was mir zum Beispiel im Biologieunterricht das eine oder andere Mal zugutekam. Obwohl mir das frühe Aufstehen am Samstagmorgen nicht leichtgefallen ist, habe ich die Zeit in der Natur immer sehr genossen. Die frische Luft, das Rascheln der Blätter, der Duft nach Tannennadeln und frisch gesägtem Holz und die vielen Spuren von Tieren, die man finden kann – das alles war schon damals für mich ein großer Abenteuerspielplatz und das hat sich bis heute nicht geändert. Aus diesem Grund steht ein Besuch des Wald-Erlebnis-Pfads Zweidorfer Holz ganz weit oben auf meiner To-Do-Liste. Dort bekomme ich neben Tannenduft, raschelnden Blättern, frischer Luft und Bewegung auch noch Informationen über den Wald und seine Bewohner und kann meine Sinne an verschiedenen Stationen entlang des Pfads testen.

Wald-Erlebnis-Pfad Zweidorfer Holz | Anfahrt nach Wendeburg, OT Zweidorf. Von dort ist es eine etwa 30-minütige Wanderung durch Felder, Wald und Wiesen | Kontakt: Niedersächsische Landesforsten, Forstamt Wolfenbüttel | (0 53 31) 90 17 00

Besucherbergwerk Rammelsberg

Glückauf! Tief unter die Erde geht es im Besucherbergwerk Rammelsberg. Das Harzer Bergwerk informiert über den Erzbergbau in Goslar, der auf eine rund drei Jahrtausend lange Geschichte zurückblickt und der Stadt damals einen großen Reichtum bescherte. Als erste Industrieanlage wurde das Bergwerk 1992 von der UNESCO sogar zum Weltkulturerbe ernannt. Seit 2000 gibt es dort eine Dauerausstellung, die über das Leben und die Arbeit der damaligen Bergleute informiert – Zustände, die man sich heute kaum mehr vorstellen kann. Wenn ich den Rammelsberg besuche, möchte ich natürlich auch „unter Tage“ gehen, mal sehen, was ich dort entdecken werde.

Besucherbergwerk Rammelsberg | Bergtal 19 | 38640 Goslar | (0 53 21) 75 00 | info@rammelsberg.de

Burgruine Lichtenberg

In der Burgruine Lichtenberg steckt viel Geschichte drin. Foto: Stadt Salzgitter

In der Burgruine Lichtenberg steckt viel Geschichte drin. Foto: Stadt Salzgitter

Für Braunschweigerinnen und Braunschweiger ist der Besuch der Burgruine Lichtenberg bei Salzgitter ein echtes Muss. Die Burg Lichtenberg, die auch als Heinrichsburg bezeichnet wird, war die wichtigste Festungsanlage der Welfen und wurde um 1180 im Auftrag Heinrichs des Löwen gebaut, mit dem Braunschweig bekanntermaßen eine ganze Menge verbindet. Noch heute kann man dort den idealtypischen Grundriss einer hochmittelalterlichen Höhenburg erkennen, die, wie ihre Bezeichnung verrät, auf einer natürlichen Anhöhe, dem 241 Meter hohen Burgberg, errichtet wurde. Heinrich der Löwe nutzte sie als Bollwerk gegen den staufischen Kaiser Friedrich I. (Barbarossa). Aufgrund ihrer Lage an der Grenze des welfischen Fürstentums diente sie außerdem der Verteidigung gegen das Hochstift Hildesheim sowie das Reichsgut Goslar.

Burgruine Lichtenberg | Burgbergstraße | 38228 Salzgitter-Lichtenberg | (0 58 32) 9 80 80

Otter-Zentrum Hankensbüttel

Tierisch niedlich sind die Bewohner des Otterzentrums Hankensbüttel. Foto: © Südheide Gifhorn GmbH

Tierisch niedlich sind die Bewohner des Otterzentrums Hankensbüttel. Foto: © Südheide Gifhorn GmbH

Haben Sie sich schon mal genauer mit Ottern beschäftigt? Ich nicht, denn bisher hatte ich noch keine wirkliche Gelegenheit dazu. Doch während ich für diesen Beitrag recherchiert habe, musste ich feststellen, dass Otter wirklich niedliche Tierchen sind, über die ich gerne mehr erfahren möchte. Ein Besuch im Otterzentrum Hankensbüttel soll mich deshalb den possierlichen Schwimmern näher bringen! Neben Ottern kann ich auf dem Rundweg in Hankensbüttel auch Dachse, Wiesel und Marder beobachten. In meinem Auto habe ich sie zwar nicht so gerne, aber in ihrer natürlichen Umgebung möchte ich sie mir gerne anschauen.

Otter-Zentrum Hankensbüttel | Sudendorfallee 1 | 29386 Hankensbüttel | (0 58 32) 9 80 80 | afs@otterzentrum.de

Die vorgeschlagenen Ausflugstipps sind nicht das, wonach Sie suchen? Kein Problem, wie wäre es mit der Besichtigung einer alten Fabrik oder eines Herrenhauses? Oder sind Sie doch eher der etwas klassischere Museumstyp? Dann werden Sie hier vielleicht fündig. Weitere Tipps für Ausflüge in die Umgebung gibt es auch hier.

 

Beitragsbild: Glück Auf! im Besucherbergwerk Rammelsberg. Foto: ©GOSLAR marketing gmbh, Fotograf Stefan Schiefer

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